Wie alles begann...
Im November 1992 fanden sich einige Leute zusammen, die in Mainz etwas
LesbiSchwules auf die Beine stellen wollten.
Es folgte die Gründung von Schwuguntia e.V. und die erste Sommerschwüle 1993.
Dies waren die ersten beiden Meilensteine in der Geschichte des LesBiSchwulen Kultur-
und Kommunikationszentrums, seither eines der wichtigsten Ziele von Schwuguntia.
Die Reingewinne der Sommerschwüle, zu der im ersten Jahr bereits ca. 1.000 und 1999
sogar etwa 10.000 Besucher auf die Alte Ziegelei in Bretzenheim pilgerten, wurden
regelmäßig auf einem Sonderkonto gesammelt, um so das Startkapital für
ein Zentrum zusammenzutragen.Es wurden Kontakte zur Stadt geknüpft, geeignete
Räumlichkeiten gesucht und die Gründung eines Förder- und Trägervereins
forciert.
Das alles erwies sich jedoch als schwieriger und zeitaufwendiger als erwartet und auch die
Organisation von Sommerschwülen, Tanzkursen, Tanztees und Rosa Rutsch erforderte einen
hohen Einsatz an Zeit und Energie.
Vor Jahren scheiterte die Gründung eines Trägervereins noch an der Mindestmitgliederzahl.
Doch 1999 nahmen Schwuguntia und das Autonome ASTA-Schwulenreferat noch einmal gemeinsam Anlauf,
so dass am 9.9. in einem völlig überfüllten Raum des Rathauses unter Beteiligung
zahlreicher Gruppen und Initativen der Förder- und Trägerverein LesBiSchwules Kultur-
und Kommunikationszentrum Mainz gegründet wurde.
05.03.2005: Mitgliederversammlung
Die ersten Monate verlangen großen Einsatz des Vorstandes und der vielen
Helferinnen und Helfer und ist irgendwann in der bisherigen Form nicht
mehr zu leisten. Der alte Vorstand hat noch die Weichen für die weitgehende
Umstellung auf Ehrenamtliche Tätigkeit in der Bar jeder Sicht gestellt.
Der bisherige Vorstand tritt auf der a.o. Mitgliederversammlung zurück.
Ein neues Konzept für die Bar jeder Sicht wird von der Mitgliederversammlung
einstimmig beschlossen: Der Betrieb der Bar jeder Sicht wird von zwei (leider
nur geringfügig bezahlten) Verantwortlichen gewährleistet. Ehrenamt soll
die Grundlage des Betriebs der Bar jeder Sicht sein.
Ein neuer Vorstand wird gewählt. Er besteht aus: Christine Nemeth,
Joachim Schulte, Christin Thielecke, Michael Bartsch, Annette
Frerichs und Thomas Becker
22.05.2004: Wir haben es geschafft!
Die lange Vorbereitungszeit hat sich gelohnt!
Ein wunderbares Lokal wurde gefunden!
Die Eröffnung der Bar jeder Sicht in der Hinteren Bleiche 29, 55116 Mainz
mit Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer und Prominenz aus
der Stadtpolitik. Um die anstehende Arbeit zu erledigen wird der
Vorstand ergänzt um: Christina Costa, Thorsten Saur und Thomas Wahler.
1. August 2003: Mitgliederversammlung
Themen waren unter anderem die Sommerschwüle, die Finanzen, das weitere Vorgehen und
Neuwahl des Vorstandes. Der neue Vorstand besteht nun aus den Mitgliedern Christine
Nemeth und Stephan Koch.
Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl und Besuch aus Aachen
Bei der Mitgliederversammlung des LBSK am 1.10.2001 waren die Gründungsmitglieder
des Aachener Zentrums zu Gast. Sie erzählten von ihren Erfahrungen bei der Gründung
und konnten wichtige Hinweise und Tipps geben. Informieren konnte man sich auch an
einer mobilen Präsentationswand, anhand vieler Fotos und Diagramme. Danach stand die
Neuwahl des Vorstands an. Leider fand sich niemand, der sich erwärmen konnte, tatkräftig
im neuen Vorstand mitzuarbeiten, deshalb bleibt der alte Vorstand für ein Jahr weiterhin
im Amt. Anwesend waren vier Gruppen und etwa 20 Einzelpersonen.
Besuch des Aachener Zentrums für Schwule und Lesben
bei der Eröffnung am 22.9.2001
"Warm ins Wochenende"
Der Verein veranstaltete die September 2001 Fete "Warm ins Wochenende" im Kulturcafe
der Uni Mainz.
Sommerschwüle 2001
An der Sommerschwüle 2001 war der Förderverein wieder mit einem Kaffee- und Kuchen-,
sowie einem Info-Stand vertreten.
CSD in Wiesbaden
Während des CSD 2001 in Wiesbaden war der Förderverein mit einem Info-Stand vertreten.
"Warm ins Wochenende"
Der Verein veranstaltete die Mai 2001 - "Warm ins Wochenende" im Kulturcafe der Uni Mainz.
Ökulinarium "Dinner-Dance"
Am 23. März 2001 veranstaltete der Förderverein für ein LesBiSchwules Zentrum in Mainz (LBSK)
zusammen mit der Grünen Hochschulgruppe ein "Ökulinarium" im Kulturcafe der Universität Mainz.
Die Veranstalter hatten hierfür einen Bio-Landwirt aus der Umgebung eingeladen, der uns mit
einem besonderen Festmahl aus rein ökologischem Anbau erfreute. Hochwertiges Fleisch wurde
präsentiert, dazu reichhaltige Beilagen und Köstlichkeiten der besonderen Art. Für die
durstlöschenden Gaumenfreuden sorgte ein Öko-Winzer aus Rheinhessen. Der "Dinner-Dance", wie
das Ökulianrium offiziell hieß, war bestens besucht. Die Veranstalter kalkulierten mit 80 Personen,
es wurden alle Eintrittskarten schon im Vorverkauf vergeben.
Auch hochtranige Gäste aus Politik und Gesellschaft waren anwesend: Beispielsweise Ise Thomas und
Gisela Bill von den Bündnis-Grünen, sowie Franz Rampelmann, der den Olaf Kling aus der ARD-Serie
"Lindenstraße" spielt, waren anwesend.
Nach dem Schlemmen veranstaltete der Förderverein eine LesBiSchwule Fete, ebenfalls im Kulturcafe.
Obwohl es eine Sonderfete war, kamen doch zwischen 350 und 400 Gäste.
Der Abend war ein toller Erfolg!
Der gesamte Erlös kam dem LesBiSchwulen Zentum in Mainz zugute.
Gala der AIDS-Hilfe Wiesbaden
Während der Gala der AIDS-Hilfe Wiesbaden am 16.12. waren wir mit einem Info-Stand vertreten.
Jeder der anwesenden Gäste konnte sich über unseren Verein informieren.
Übergabe der Unterschriften an Ministerpräsident Kurt Beck
Der Förderverein hat zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz (LAG)
seit der letzten Sommerschwüle Unterschriften gesammelt für die Eingetragene Lebenspartnerschaft,
damit unsere Landesregierung im Bundesrat dem Gesetz zustimmt. Die gesammelten Unterschriften
haben wir mit der LAG am 28.11.2000 in der Staatskanzlei dem Ministerpräsidenten übergeben.
Bedauerlicherweise konnten wir damit Herrn Beck nicht umstimmen. Die Regierung stimmte im
Bundesrat für die Anrufung des Vermittlungsausschusses. Dies kam defacto einer Ablehnung gleich.
Besuch des SchMiT-Z in Trier am 18.-20.8.2000
Beginn der Postkartenaktion "Pro Eingetragene Partnerschaft"
Unser Info-Stand während der Sommerschwüle 2000
Während der Sommerschwüle 2000 auf dem Gelände der "Alten Ziegelei" in
Mainz-Bretzenheim war der Förder- und Trägerverein neben dem Kuchenstand
auch mit einem Info-Stand vertreten. Es wurden die vorläufigen Ergebnisse
der Bedarfsanalyse präsentiert, außerdem das neue Vereinslogo. Jeder konnte
an einer Postkarten-Aktion für die Eingetragene Partnerschaft teilnehmen.
In Gesprächen haben sich sehr viele Besucher über die Aktivitäten des
Vereins informiert und konnten sich ein Bild über unsere Arbeit machen.
Die Präsentation und der Kuchenstand waren ein voller Erfolg.
Regenbogenfahne auf dem Mainzer Rathaus
Zum ersten Mal schmückte die Regenbogenflagge das Mainzer Rathaus anlässlich
der Sommerschwüle 2000. Dafür sorgte der Förderverein zusammen mit Schwuguntia.
zweiter Runder Tisch im Rathaus
am 28. Juni - Hauptthema Förderverein
Bedarfsanalyse wird gestartet im Mai 2000
erster Runder Tisch im Rathaus von Mainz am 30.3.2000
Benefiz-Fete
zu Gunsten des Zentrums im Kulturcafe an der Uni-Mainz am 14.1.2000
Besuch anderer Zentren
Um ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten und uns über die Erfahrungen der Betreiber
anderer schwul-lesbischer Zentren zu informieren, besuchten wir das LSKH in Frankfurt
und das SchMiT-Z in Trier. Hier haben wir einen interessante Eindrücke gewinnen können.
Außerdem trafen wir uns mit dem Vorstand des Vereins für ein Zentrum in Aachen.
Anerkennung des Vereins als gemeinnützig
vom Amtsgericht und vom Finanzamt
Eintragung des Vereins ins Vereinsregister
Gründung des Vereins am 9.9.1999 im Rathaus zu Mainz